Journale

Lotus Tarot

Dieses Blog durchsuchen

Sonntag, 16. November 2008

MONEY PANIC MOVES AROUND

Derzeit geht eine Welle der PANIC www auf Reisen, die irgendwo ihren Anfang genommen hat: man könnte sagen in Amerika, man könnte auch sagen direkt vor der eigenen Haustür und man muss sagen:

direkt in uns selbst.



Ob im Unterricht, im Gespräch mit anderen Leuten oder einfach mit mir selbst: es gibt eigentlich tatsächlich nur zwei grundlegende Gefühlszustände:

Angst, die sich in irgendeinem UNMUT zeigt: Geiz ( falls ich was ab-gebe, bleibt nicht genug für mich selbst ), Gier ( falls ich nichts raffe, kriege ich nicht genug), Neid ( Ärger, dass ich so schissis bin selbst nichts zu kriegen ), Eifersucht ( dass mir die Partner abhauen, weil andere mehr zu bieten haben als ich armes Würstchen )

und

Vertrauen, das sich in Mut äußert. Mut zu tun, zu lieben, eben das was man tun möchte und schon genug "kriegen" wird, soviel, dass man sogar davon abgeben kann.

Diese Tatsachen unserer Polung an sich sind ja noch gar nicht so schlimm. Allenfalls könnten sie uns Hinweise geben: tritt Angst auf den Plan, ist irgendwas falsch programmiert in meiner Route. Ergo: Ruhe bewahren bis sie da ist, die Ruhe. Dann neu programmieren und schon lenkt man das eigene Lebensschiff in die richtige Richtung.

Aber wir haben uns etwas angewöhnt: wir glauben an unseren Verstand. Wir glauben, dass unser Verstand versteht. Das klingt absurd oder?


Gehen wir der Sache mal auf den Grund. Was verstehen wir eigentlich? Eigentlich gar nichts. Wir basteln aus den Eindrücken, die wir als Bilder empfangen, irgendwelche

So ist das also - Annahmen.

So bastelte man früher die Annahme, dass die Erde flach sei und so war sie halt geduldig flach bis jemand behauptete sie sei nicht flach sondern rund. Das war nicht wirklich gut für diesen Jemanden, denn wenn Menschen etwas nicht abkönnen, dann ist es Widerspruch. Menschen wollen einfach Recht haben und zwar als Masse, denn Menschen wollen auch nicht alleine sein. Man bedenke also: wenn sich jetzt die Masse Mensch darauf einigt, dass Geld knapp geworden ist, oh oh ..

Nun, eigentlich hat sich die Masse Mensch schon fast immer darauf geeignet, dass Geld knapp sei und so die Ar-Mut kreirt, neu ist nur, dass nunmehr auch die weniger Massigen, also die Reichen, Panik kriegen, dass Geld knapp sei. Und dies könnte ein ernsthaftes Problem werden oder der Beginn einer neuen Handelsära, nämlich der Austausch mit Naturalien. Schließlich muss es irgendwie weitergehen. Wenn wir also kein Geld mehr haben, welches wir zum Tausch anbieten können, müssen wir eben mit anderen Dingen das Tauschgeschäft am Laufen halten.

Erfahrungsgemäß stehen dann zumindest all diejenigen gut da, die über Naturalien verfügen, d.h. die Bauern und diejenigen, die Liebe verkaufen. Nicht schlecht kommen auch die Soldaten dabei weg. Sie können gesetzlich verordneten Mord verkaufen und somit die Illusion, dass nach einer massenhaften Ermordung von Menschen, der Rest nun wieder genug Geld hätte ...

Soviel Illusion ist dies aber gar nicht, vielmehr ist davon auszugehen, dass Menschen nach Zeiten absoluten Mangels und permanenter akuter Angst so die Schnauze voll haben vom Leiden, dass sie sogar bereit sind, sich wieder auf bessere Zeiten zu konzentrieren ansonsten es jedoch vorzögen, einfach zu sterben.

Ich vermute, dass es nach dem zweiten Weltkrieg in den Gemütern der Leute so ähnlich ausgesehen haben muss. Man hat sich einfach geweigert noch weiter ans Morden zu denken, auch daran, dass man eventuell selbst mit gemordet hat. Schließlich hatte man dies getan, um zu leben, um ein bißchen glücklich zu sein und weil man glaubte, dass Glück eben nicht für alle da ist. Die Toten hätten einen schließlich auch umgelegt, in nämlich selbigen Glauben. Das ist vermutlich auch richtig.

Nachdem sich dann die Deutschen plötzlich auf das Aufbauen des Landes konzentrierten, gelang ihnen auch ebenso plötzlich das Wirtschaftswunder, welches ihnen per Kriegsführung nicht gelungen war. Und schon fingen wir Kinder dieser Leute an, mit dem Finger auf die verlassene Vergangenheit des Mord und Totschlages zu zeigen und eine nicht enden wollende Zeit der Wiederaufarbeitung begann. Die TV Sender konnten gar nicht genug kriegen von Fernsehsendungen über die Nazizeiten. In dieser Art und Weise sind sodann diverse Kinder, die jetzt um die 30 - 40 Jahre alt sind, hübsch erschreckt worden, d.h. darin erzogen worden, dass der Mensch ein grausames Monster sei, welches eben mordet, sobald es eng wird.

Nun, es ist jetzt offiziell eng geworden: so schallt es aus allen Gassen und auch aus den internettlichen Gassen: no money on earth.

Und so wird jeder wissen: na klar, lass uns mal ein bißchen morden, dann wird das Geld schon wieder aus seinem Verließ hervorkriechen. Vielleicht bin ich ja auch nicht unter den Toten.....

Dies alles läuft unter dem Vorzeichen des Verstandes.

Es ist eben so-Annahmen - das ist das einzige, was der Verstand beherrscht. Er glaubt zu verstehen, dabei versteht er gar nichts.

Wir tun was wir glauben, verstanden zu haben. Doch wir verstehen, was wir fühlen: Angst oder Vertrauen.

Meistens fühlen wir Angst und daher glauben wir an Mord und Totschlag als Lösung des Problems.

Daher gibt es eigentlich nur eine vernünftige Fragestellung: wie können wir mehr Vetrauen finden.

Und an dieser Stelle wird es wirklich schwierig. Seit Generationen gibt eine Generation der nächsten Generation weiter, dass es vernünftig ( somit reell ) sei, der Angst zu vertrauen und folglich die jeweils zeitgemäßen Lebensversicherungen abzuschließen ( die entsprechende Profite machen, seitdem sie als Marktlücke erkannt wurden ), seit Generationen werden Menschen belächelt oder für verrückt erklärt, die es für vernünftiger erklären, zu vertrauen statt zu miss-trauen. Was werden wir also tun: unseren Ahnen folgen?

Ich halte es für vernünftiger und lebensfroher, eben dies nicht zu tun. Unsere Ahnen befanden sich definitiv auf dem Todespfad. Sie hatten kein Vertrauen sondern Angst angebetet.

Sie glauben mir nicht? Nun, ein bißchen Ehrlichkeit wird Sie erwecken. Jeder Ihrer Sätze und der Sätze ihrer Nächsten läßt sich untersuchen auf die zwei Grundannahmen:

Angst oder Vertrauen.

Machen Sie dies eine Woche und Sie wissen, wovon ich hier Rede. Natürlich verstecken viele Leute ihre Angst hinter einer Fassade der Gleichgültigkeit. Glauben Sie diese Gleichgültigkeit? Tun Sie dies nicht selbst, sobald sie nicht wollen, dass jemand Ihre Ängste erkennt. Wer will schon, dass die eigenen Ängste gesehen werden. Das ist doch gefährlich. Hunde beißen die Ängstlichen: das weiß jeder Mensch, also versucht auch jeder Mensch, seine Angst zu verstecken. Manchmal hat man die Angst so gut versteckt, dass man sie selbst nicht findet in all seinem vernünftigen Gerede ob der Renten und Lebensversicherungen, die man so abgeschlossen hat. Scheinsicherheiten, die derzeit zusammenbrechen wie Kartenhäuser. Die Rentenkassen sind schon lange pleite, nur will das keiner wirklich wissen, um die Scheinsicherheiten nicht zu gefährden, die einen noch irgendwie laufen lassen.

Angst fressen Seele auf: das ist das, was ich zu verstehen beginne, nicht durch meinen Verstand, sondern durch meine Gefühle, die von einem Hochalarm zum nächsten Hochalarm schwanken. Nur selten gibt es zwischendurch mal Ruhephasen, in denen ich einfach ruhig bin .. von Vertrauen weit entfernt. Habe ich die Angst von einem Thema abgezogen, marschiert sie flugs zum nächsten Thema.

Wie Sie wissen, mag ich keine Gurus, daher finden Sie hier immer nur die Selbstanalyse und Wir-Form. Solange noch irgendein Mensch, und sei es nur einer, voller Angst durch sein Leben marschiert, marschiert die ganze Menschheit durch eben diese Gefühlslage. Der Satz: Angst, ich habe doch keine Angst, kommt oftmals so eiskalt aus den Lippen von Leuten, dass man Angst haben muss, vor ihren Ängsten.

Verleugnete Angst ist noch zerstörerischer als bekannte Angst, die Trost sucht und dann auch finden kann. Ich will Sie also ermuntern, nach ihren Ängsten Ausschau zu halten. Nicht, um diese sodann anzubeten und ihnen sklavisch zu folgen in Form von noch irgeneiner teuren Lebensversicherung, sondern um sich mit ihr auseinanderzusetzen und einen Weg ihrer Transformation in Vertrauen zu finden.

Je mehr Menschen Vertrauen finden, je größer ist die Möglichkeit des Friedens auf Erden.

Keine Kommentare:

Blog-Archiv

Put your troubles behind

Lucky Dube - One Love One Unity